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Frühwarnsystem

Strategisches Absatz- Planungs- und Controlling- System

 

Strategisches Absatz-, Planungs- und Controlling - System (SFCS)

Mit zunehmender Unsicherheit und Volatilität der Märkte nimmt der Bedarf der Unternehmen an gesicherten Absatz- und Produktionsplanungen zu. Das IWK hat dazu ein Sales Forecasting and Controlling System (SFCS) entwickelt. Das SFCS zielt darauf ab die kurz- und mittelfristige Absatz- und Produktionsplanung einzelner Geschäfts-bereiche nach Produkten (z.B. Maschinenbau, Autoindustrie, Wärmetechnik, braune + weiße Ware etc.) wie nach Regionen (einzelne Länder, Länder-gruppen etc) auf eine durch makroökonomische Forecasts ökonometrisch abgesicherte, bessere Basis zu stellen.
Durch monatliche Aktualisierung erhält der jeweilige Geschäftsbereich ein Frühwarnsystem an die Hand, das ihm erlaubt, seine Absatzplanung regelmäßig auf Zielerfüllung zu überprüfen. Im Falle negativer Abweichungen können so frühzeitig aktiv und prophylaktisch Absatzfördermaßnahmen ergriffen werden, um die jeweiligen Jahresziele besser zu erreichen.
Durch Vermeidung von ungeplanten Abweichungen in der Absatz- und Produktionsplanung lassen sich in den Unternehmen erhebliche Kosten vermeiden.
Bei Interesse entwickelt das IWK für Ihre Bedürfnisse ein spezielles Angebot.

Zielsetzung des Systems

Strategisches Absatz- Planungs- und Controlling- System (SFCS) ist ein IT-basiertes strategisches Frühwarnsystem. Dieses soll den Anwendern im Vertrieb und/oder Marketing, Controlling sowie Produktionsplanung ermöglichen:

  • bezogen auf die jeweilige Produkte/Produktlinien eine konjunkturabhängige Absatzplanung auf Monatsbasis für die Planungsperiode ( i.d.R. 12 Monate) zu erstellen,
  • ein monatliches /vierteljährliches strategisches Controlling im Sinne eines Soll-Ist-Vergleiches zwischen Plan- und Ist-Daten durchzuführen,
  • anhand einer ursachenbezogenen Abweichungsanalyse zu prüfen, ob die Plandaten konjunkturell mit der Marktentwicklung konform gehen,
  • frühzeitig notwendige marktbedingte Korrekturen der Jahresplanung vorzunehmen,
  • die Produktion mit möglichst geringen konjunkturellen Auslastungsschwankungen zu planen.
Aufgabe des Frühwarnsystems ist es, bereits frühzeitig exogenen konjunkturelle Absatzstörungen zu erkennen, daraus Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklung der Absatzziele abzuleiten und so die Grundlage für einen zielorientierten Einsatz der betrieblichen Steuerungsinstrumente zu schaffen.

Letztendlich sollen durch Installation eines solchen Frühwarnsystems die Planungs- und Steuerungsfunktionen im Unternehmen mögliche konjunkturelle "Markt-Überraschungen" frühzeitig erkannt werden, um entsprechend zu reagieren und gegebenenfalls gegen zu steuern. Beschäftigungs- und Ertragsrisiken des Unternehmens sollen auf diese minimiert werden.

Ziel der Systems ist es, makroökonomische Frühindikatoren für alle unternehmensrelevante Märkte (regional differenziert nach Länderaggregaten owie auch nach einzelnen Ländern) als zentrales Element in einem Frühwarnsystem für das Zielunternehmen zu identifizieren. Solche Indikatoren sollen der Marktentwicklung mit einem time-lead vorherlaufen und neben der Kurzfristprognose konjunkturelle Wendepunkte der Marktentwicklung frühzeitig und zuverlässig anzeigen. Ex-Post-Analyse sollen Rückschlüsse auf die Ursachen der abweichenden Absatzentwicklung ermöglichen. So sollen sie eine Differenzierung der Einflussfaktoren danach erlauben, ob die Plan- Abweichungen (Soll-Ist-Vergleich)
  • konjunkturbedingt,
  • saisonalbedingt,
  • wettbewerbsbedingt

sind.



Software-Paket des SFCS im Überblick

Sales Forecasting and Controlling System (im Folgenden: SFCS) ist ein computergestütztes Softwaresystem, welches die ökonomischen und ökonometrischen Zusammenhänge auf der unternehmerischen und volkswirtschaftlichen Ebene erfasst und miteinander konsistent verknüpft. 

Die softwaremäßige Implementierung des SFCS erfolgt im Rahmen eines Softwarepakets „Data Manager Light“ (kurz: DML). Dabei handelt sich um ein eigenständiges Software-Tool, welches als MS Excel-Add-In eingesetzt wird.

Die Software bietet dem Nutzer Zugang zu allen SFCS-relevanten Datenbanken (Update der Datenbanken sowie Import neuer Daten) und ermöglicht Analyse dieser Daten und Prognose nach einem bestehenden ökonometrischen Modell auf der Projektebene (SFCS-Projekte) sowie die grafische und tabellarische Darstellung der Ergebnisse.

Mit Hilfe von DML wird Zugang zu folgenden drei Arten von SFCS-relevanten Datenbanken ermöglicht:

  • Datenbanken, die mit unternehmens- bzw. marktspezifischen Daten vom Nutzer/Entwickler angelegt und gepflegt (updated) werden
  • Datenbanken, die von Feri zusammengestellt werden
  • Datenbanken, die aus externen Quellen stammen.
  • Die Software-Umgebung für den DML ist Microsoft Excel, Version 97 oder höher.

    Im Einzelnen bietet DML dem Nutzer folgende Möglichkeiten:

    • Verwalten der bestehenden Projekte des SFCS:
      • Aktualisierung (On/Offline) von SFCS-Projekten
      • Automatisiertes Abarbeiten von SFCS-Projekten (Batch-Betrieb)
      • Automatisiertes Exportieren/Drucken von SFCS-vordefinierten Grafiken
      • Exportieren von Daten auf Export- oder Quelldatenbanken (Update)
    • Erstellung von eigenen Projekten:
      • Suchen und Anzeigen von Daten
      • Direkte Übernahme von Daten nach Excel zur Weiterverarbeitung
      • Durchführen von Frequenz- und Zeitreihentransformationen
      • Erstellen von Grafiken (mit Hilfe der Feri-Grafikkomponente oder als Excel-Grafik)
      • Organisieren von Arbeitsmappen/Projekten in Gruppen und deren Automatisierung wie bei SFCS- Projekten.

    Vorzüge des SFCS

    • Rückgriff auf ein konsistentes globales ökonomisches Weltmodell.
    • Statistisch gesicherte Verknüpfung von fundamentalen makroökonomischen mit branchenspezifischen Entwicklungen in einem ökonometrischen Modell B
    • ei der Prognoseerstellung werden in dynamischer Weise sowohl strukturelle Wechselwirkungen zwischen Liefer- und Abnehmerbranchen (Input-Output Analyse) als auch die Abhängigkeiten von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berücksichtigt.
    • Prognosen werden nicht anhand der Fortschreibung der historischen Trends sondern auf Grundlage der getesteten ökometrischen Analysemethoden (wie z. B. Regressionsanalyse) berechnet.
    • Verwendung einer umfangreichen statistischen Datenbasis als Grundlage für die Prognosen

     

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