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Am 31. März 2002 fanden in der Ukraine die Wahlen zum Parlament statt, was neue Chancen und Hoffnungen für die Fortsetzung der bisher begonnenen Reformen und die umgehende Einführung neuer, bisher versäumten Programme eröffnet. In jüngster Zeit ist ein Umbruch im negativen Trend der ukrainischen Wirtschaft zu beobachten, der dynamische Entwicklungs¬prozess gewinnt an Kraft. Hohes Wirtschaftswachstum, eine starke Steigerung der Industrie- und Landwirtschaftsproduktion, positive Leistungsbilanz, ausgeglichener Staatshaushalt, ein stabiles Finanzsystem und die Nationalwährung Hrywnja sind gute Zeichen für die wirtschaftliche Erholung des Landes. Schwerwiegende Versäumnisse und Probleme in vielen Bereichen bremsen jedoch die positive Entwicklung und belasten vorerst weiterhin die junge Wirtschaft der Ukraine, wozu vor allem mangelnde Investitionsanreize, ein hohe Aktivität der Schattenwirtschaft sowie schwerwiegende strukturelle Probleme zählen. Die Notwendigkeit einer konsequenten Reformierung der ukrainischen Wirtschaft ist daher evident.
Mit diesem Artikel soll ein Beitrag zu diesem intensiv diskutierten Thema geleistet werden, in dem die Problematik des Arbeitskräftemangels unter besonderer Berücksichtigung der demographischen Entwicklung der Bevölkerung erläutert wird. Insbesondere im internationalen Vergleich lassen sich die Fakten und Prognosen für Deutschland besonders gut verdeutlichen. Im ersten Abschnitt des Artikels wird zunächst das Grundproblem der demographischen Alterung und ihre Auswirkung auf den Arbeitsmarkt dargestellt. Folgend wird ein Überblick über die Maßnahmen zur Erhöhung des Erwerbspersonenpotentials verschafft und abschließend werden einige Perspektiven zur Deckung des Arbeitskräftemangels vorgestellt.
Basel II steht heftiger denn je im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion um den Finanzierungs(not-)stand mittelständischer Unternehmen. Schlagzeilen wie "Basel II gefährdet Kreditversorgung des Mittelstands", "Rating verteuert Unternehmenskredite", "Mittelständler werden abserviert", dominieren die Berichterstattung. Es verwundert daher nicht, dass Basel II mittlerweile bei vielen Mittelständlern als Synonym für "böses Teufelszeug" gilt, nämlich: verschärfte Bonitätsprüfung, verteuerte oder überhaupt keine Kredite mehr.
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