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Die soziale Marktwirtschaft bildet seit mehr als einem halben Jahrhundert die Grundlage der deutschen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Sie stellt mehr dar als eine effiziente Marktwirtschaft mit sozialen Korrekturen.
Zutreffend ist, dass die Soziale Marktwirtschaft als Konzept einer offenen Gesellschaft eine größere Spannweite in der konkreten Ausformung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung erlaubt.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, der Paradigmenwechsel zur Angebotspolitik, die Standortdebatte im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft und die stark steigende Arbeitslosigkeit haben danach jedoch zu heftiger Kritik an der sozialen Marktwirtschaft geführt. Diese geriet von zwei Seiten unter Beschuss. Zum einen wurde der Vorwurf erhoben, dass der Paradigmenwechsel in eine angloamerikanische Variante der Marktwirtschaft führe und die soziale Komponente an Substanz verliere. Zum anderen wurde auf die Effizienzverluste verwiesen, die auf die Kostenüberbelastung durch ein zu engmaschiges soziales Netz zurückzuführen seien und auf Fehlanreize.
Die Gesellschaft schrumpft und altert - diese Erkenntnis setzt sich nur allmählich in der öffentlichen Diskussion durch. Was bedeutet das aber für die Wirtschaft, das zukünftig verfügbare Arbeitskräftepotential, die Arbeitskräftenachfrage, den Konsum etc.? Die vorliegende Analyse möchte hierauf Antworten geben und strategische Hilfestellungen bei der Ausgestaltung der künftigen Personalpolitik leisten. Die Basis für die Ableitung gesicherter Trends und Prognosen ist die Analyse des Status-quo, d.h. der Entwicklung der Bevölkerung in den zurückliegenden Jahrzehnten bis heute.
Die demographische Alterung entwickelt sich als Folge eines weltweiten Geburtenrückgangs und steigender Lebenserwartung zu einem globalen Phänomen, welches in den nächsten Jahrzehnten alle Regionen dieser Welt in massiver Weise berühren wird. Dieser Prozess erzwingt enorme gesellschafts- und sozialpolitische Anpassungen.
Überblick über die Marktsituation auf dem Gebiet der Weiterbildung.
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