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Europäische Immobilienmärkte im Vergleich
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Inhalt Ergebnisse Broschüre (pdf) Bestellmöglichkeit
Wichtige Ergebnisse der Studie:
- Im Vorfeld der gemeinsamen europäischen Währung hat es durch die zunehmenden grenzüberschreitenden
Immobilieninvestitionen eine Angleichung der Nettoanfangsrenditen gegeben.
Sie liegen heute von Ausnahmen abgesehen zwischen 5,0 % (in London, Frankfurt oder München) und
6,5 % (in Brüssel oder Lissabon).
- Die Mietvertragslaufzeiten unterscheiden sich noch recht deutlich, was bei der Renditeberechnung seinen
Ausdruck finden muss: Während in Spanien, Frankreich oder Belgien 3 Jahre nicht außergewöhnlich sind,
werden in Deutschland meist 5 oder 10 Jahre und in Großbritannien nicht selten 15 bis 20 Jahre angestrebt.
- Die Herkunft und die Zielländer der grenzüberschreitenden Immobilieninvestitionen verändern sich im Zeitverlauf.
Aktuell dominiert Deutschland bei der Herkunft sowie Großbritannien und Frankreich als Zielländer:
- Das Bauvolumen in den untersuchten Ländern wird mit 676 Mrd. Euro für 2000 berechnet, davon entfallen
180 Mrd. Euro auf Deutschland, in allen anderen Ländern liegt der Wert unter 100 Mrd. Euro. Die höchsten
Steigerungen werden in den nächsten drei Jahren in Irland (+ 6 %) und Schweden (+ 4,5 %) erwartet.
- Nach dem Höhepunkt 1999 wurden im vergangenen Jahr in den 15 untersuchten Ländern 1,95 Mio. Wohnungen
fertiggestellt. Diese Zahl wird bis 2003 voraussichtlich auf 1,78 Mio. Wohneinheiten zurückgehen.
Davon entfielen 943.000 auf den Geschossbau (345.000 in Spanien, aber nur jeweils 6.000 bis 7.000 in Dänemark,
Norwegen und Schweden).
- Bei den Bürobauten dominieren eindeutig Deutschland und Großbritannien mit einem Volumen von 10 Mrd.
bzw. 9,5 Mrd. Euro. Frankreich kommt lediglich auf ein Drittel dieser Größenordnung.
- Bei den Büromieten gibt es naturgemäß erhebliche Differenzen in den 27 in die Untersuchung einbezogenen
Städten:
Die höchsten Werte werden gegenwärtig in London mit knapp 100 Euro erzielt, gefolgt von Paris mit gut
50 Euro, Frankfurt und Dublin mit 46 bzw. 45,5 Euro. Am Ende der Skala liegt Antwerpen mit 11,3 Euro,
jeweils pro qm und Monat für 2000.
- Im Einzelhandel liegen die Mieten deutlich höher und die Spannbreiten sind nicht minder groß:
Die Spitzenwerte reichen von 683 Euro in London über rund 380 Euro in Paris und Birmingham bis zu Lyon
mit 35 Euro. Die deutschen Städte liegen im oberen Drittel (zwischen 184 bis 143 Euro auf den Plätzen 7 bis
13), ebenfalls jeweils pro qm und Monat für 2000.
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